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Mittelfristige Massnahmen – Antizyklisches Ausgabeverhalten

Aufgrund der im Januar 2009 erfolgten und ab 2010 rechtskräftigen steuerlichen Reduktionen für natürliche und juristische Personen und den zu erwartenden, durch die Wirtschaftskrise bedingten Mindereinnahmen des Kantons Glarus, ist in der Finanzplanung 2010-2012 eine Verschlechterung der Ertragslage für 2009 und 2010 absehbar. Gleichzeitig muss der Finanzhaushalt Mehrausgaben für konjunkturstützende Massnahmen verkraften.

Konjunkturpolitisch sinnvoll verhält sich die öffentliche Hand in ihrer Investitionstätigkeit antizyklisch um konjunkturelle Schwankungen möglichst zielgerichtet zu steuern. Dem politischen Grundsatz, dass nicht mehr investiert wird, als der Cash Flow hergibt, wird im Sinne einer volkswirtschaftlichen Stabilisierung vorübergehend bewusst nur bedingt entsprochen mit dem Ziel die Glarner Wirtschaft mittelfristig zu stützen. Der Regierungsrat prüft drei verschiedene Varianten für die Überarbeitung und die Redimensionierung der Finanzplanung bis 2012.