Kurzfristige Massnahmen – vorgezogene Investitionen und Unterstützungsleistungen

Der Kanton Glarus ist bemüht, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der kurzfristigen Nachfragestimulierung im Glarnerland gezielt und effizient anzuwenden. Kurzfristig sind insbesondere automatische Stabilisatoren, beispielsweise das Mittel der Kurzarbeit, gezielt einzusetzen. Der öffentlichen Hand ist es nicht möglich, direkt nachfragestimulierend auf die Glarner Exportwirtschaft einzuwirken, da diese von der globalen Nachfrage abhängig ist. Der Kanton Glarus verfolgt aber neben den automatischen Stabilisatoren mit gezielten investiven Massnahmen – teilweise mit Bundesbeteiligung – eine antizyklische Konjunkturpolitik, welche dazu beiträgt, die Glarner Wirtschaft nachhaltig zu stabilisieren.

Zusätzlich sind gemeinsam mit dem Bund weitere Massnahmen geplant, um die Rezession aufzufangen. Neben der direkten Unterstützung und Beratung von jungen und innovationsfreudigen Unternehmen durch die Glarner Wirtschaftsförderung werden über Mittel der Kurzarbeit oder Berufspraktika die von den negativen Auswirkungen der Rezession direkt betroffenen Menschen unterstützt. Es ist dem Kanton Glarus ein grosses Anliegen, in der aktuellen Lage niemanden alleine zu lassen.

Investive Massnahmen
Weitere Massnahmen